
Und wieder hatten wir unseren Spaß am
dumme Sprüche machen: „Wann ist dann eigentlich der zweite Termin?“ Sollen wir
im Juli oder doch lieber gleich im August aufschlagen?“ „Wie viele
Ersatz-Termine gibt es in diesem Jahr?“
Die Wettervorhersagen waren wieder nicht
besonders, so dass alle mit gemischten Gefühlen auf das Wochenende sahen. Und..
wir bekamen unsere Terminverschiebung! Allerdings nur von von Freitag bis Sonntag auf von
Samstag bis Montag. Nun ja, da die Ansage sehr spät kam,
war es leider nicht sehr vielen möglich, den Montag noch dran zu hängen.
Freitag war dann auch hauptsächlicher
Anreisetag. Da das Wetter, wie schon erwähnt, nicht besonders war, sollte
schnellstmöglich der Zweimaster aufgebaut werden.. Bei
Sturm bekommt das aber den maroden Zeltbahnen nicht so gut J. Also den Berliner Zweimaster wieder eingepackt und einen anderen
versucht, aber auch der war nicht begeistert von dem Wind. Dank Pumis
Nähkünsten hatten wir dann aber sehr viel später doch noch eine akzeptable
Unterkunft.
Samstag begann recht trübe, aber mit Wind. Wir konnten viele schöne
Sachen an den Himmel stellen. Fürs Abendessen wurde für alle Mann Pizza
geordert, so dass wir den Strand gar nicht erst verlassen mussten und in aller
Ruhe die Sachen fürs Nachtfliegen aufbauen konnten. Das klappte auch sehr gut –
das Aufbauen wohlgemerkt.. Pünktlich um 22.30 Uhr wurde von der NDR-Bühne das
Nachtflugprogramm angekündigt und pünktlich um 22.35 Uhr wieder abgesagt… Mit
Beginn der Musik öffnete der Himmel seine Schleusen und wir sammelten in
wolkenbruchartigen Regenfällen und klatschnass unser Equipment wieder zusammen.
Welche Kommentare später an der Bierbude zu hören waren, wollt Ihr gar nicht
wissen.
Sonntagvormittag sah es so aus, als wenn
wir unsere ganzen nassen Sachen trockenfliegen könnten. Wer aber nicht schnell
genug mit dem einpacken war, hatte dann die A…karte. So wie wir… Haben dann am
Spätnachmittag einen riesigen nassen und sandigen Stoffberg mit Hilfe einiger
Verwegener in unser Auto gestopft. Wir sind ja wirklich schon sehr viel am
Strand gewesen, aber soviel Sand und Wasser haben wir noch nie mit nach Hause
gebracht. Nachdem nach zwei Wochen endlich alles wieder getrocknet war, hat
Natürlich war durch den Dauerregen auch
der Untergrund wieder weich geworden und wir brauchten mal wieder tatkräftige
Hilfe um überhaupt den Strand verlassen zu können..
Trotz allem, als wir wieder trocken und
entsandet waren, haben wir festgestellt, dass es doch Spaß gemacht hat.
Vielleicht haben wir ja dann beim 4. Drachenfestival in SPO mal 3 Tage schönes
Wetter? Wir werden es sicher in 2010 wieder ausprobieren.