

Auf Einladung von Sven vom „Team No Limit“ sind wir
Freitag Spätnachmittag nach Kiel gefahren.
Da wir ja ne kurze Anreise hatten, wurde auch prompt
hinter uns her telefoniert…
Wir waren aber schon auf dem Platz und suchten
unsere Einheit.
Nach kurzer Begrüßung und Ankunft der letzten Truppe
machten wir uns mit 13 Leutchen auf, die Kieler Meile zu erobern. „Wir fahren
mit dem Bus“ hieß es und auch wir Alten machten uns keine Sorgen, die
Bushaltestelle konnte ja nicht soweit weg sein.
Aber Pustekuchen, irgendwie fuhr nirgends der
richtige Bus ab. So latschten wir dann gefühlte 2 Stunden, bis wir den
richtigen Bus erwischten. Nach 5 Minuten Busfahrt waren wir denn auch
angekommen. Erst schauten wir uns die Großsegler an, dann wurde die Meile erobert.
Menschenmassen waren unterwegs! Etliche Getränke und Leckereien später machten
wir dann alle so nach und nach schlapp.
„Wir machen jetzt den Abflug.“ hieß es dann und die
Suche nach der richtigen Bushaltestelle ging wieder los….
Zwischendurch wurde dann versucht, die Taxizentrale
zu erreichen. (Schlau wie wir waren - und immer noch sind J -
hatten wir uns auf dem Hinweg die Telefonnummern
notiert, die so auf den Taxis standen.)
Aber nachts um 2 auf der Kieler Woche sind auch die
alle ausgebucht.
Nach
längerem Fußmarsch erreichten wir dann endlich eine Hauptstraße und dort fuhren
doch tatsächlich Taxis mit leuchtendem Schild spazieren. Pumi
und Olli warfen sich dann todesmutig auf die Straße und stoppten den ersehnten
Wagen. Gleich darauf hielt auch ein zweiter an und wir konnten endlich Richtung
Nordmarksportplatz fahren. Nach wirklich kurzer und sehr kostengünstiger Fahrt
landeten wir wieder in der Campingreihe, wo dann noch ein Absacker
genommen wurde.
Dieser Abend hat uns, obwohl wir noch Tage später
leiden mussten, sehr viel Spaß gemacht!!!
Samstagmorgen enterten wir dann das Flugfeld. Trotz
aller Erwartungen hatten wir sehr viel Platz. Hätte jetzt noch der Wind
mitgespielt, wir hätten wieder eine Tuchschlacht machen können. Aber aus Rücksicht
auf das Material packten wir alle nicht allzu viel aus. Nach Aussage von Sven
war der Veranstalter dennoch sehr zufrieden.
Gegen 17.00 Uhr wurde dann das Feld geräumt, da ein
Hubschrauber, mehrere Fallschirmspringer und ein Segelflugzeug dort landen
wollten. Nach ein paar Klönrunden und einem herrlichen Abendessen –nochmals
Herzlichen Dank an meinen liebsten Chefkoch und seine Liebste- versuchten sich
noch einige Unerschrockene am Großdrachenfliegen. Der Wind hatte nachgelassen
und schlief dann fast ganz ein, was natürlich den Leutchen mit ihren Ballons zu
gute kam.
Ach ja, eine merkwürdige Begegnung mit so einem
Herrn
gab es dann auch noch….
Da oben noch ein wenig Wind war und Drachenflieger
für ihr Leben gerne spielen, wurde am Abend noch schnell die beleuchtete
Lynn-Box rausgelassen. Erst kam bei Sven der Anruf und
dann der Herr selber. Er wäre vom Luftfahrtamt und der Drachen dürfe aufgrund
vieler Vorschriften, die er uns sehr genau erläuterte, nach Sonnenuntergang
nicht mehr fliegen… Marc war die ganze Zeit dabei, die Box einzuholen, aber
irgendwie hatte ich das Gefühl, es dauerte dem Herrn zu lange… Er ließ sich
aber dann doch davon überzeugen, dass wir unser Vergehen eingesehen hätten und
zog von dannen.
Wir haben ein herrliches Ballonglühen
und ein
Super-Feuerwerk erlebt. Natürlich, wie so oft, in der ersten Reihe.
Leider mussten wir uns um 00.15 Uhr verabschieden,
da am Sonntag ein geschäftlicher Termin anstand. Schade auch.![]()
Wenn
wir denn dürfen, kommen wir im nächsten Jahr gerne wieder. Es war für uns ein
rundum gelungenes Fest.