Kiel 2009

 

 

 

Auf Einladung von Sven vom „Team No Limit“ sind wir Freitag Spätnachmittag nach Kiel gefahren.

Da wir ja ne kurze Anreise hatten, wurde auch prompt hinter uns her telefoniert…  

 

Wir waren aber schon auf dem Platz und suchten unsere Einheit.

 

Nach kurzer Begrüßung und Ankunft der letzten Truppe machten wir uns mit 13 Leutchen auf, die Kieler Meile zu erobern. „Wir fahren mit dem Bus“ hieß es und auch wir Alten machten uns keine Sorgen, die Bushaltestelle konnte ja nicht soweit weg sein.

Aber Pustekuchen, irgendwie fuhr nirgends der richtige Bus ab. So latschten wir dann gefühlte 2 Stunden, bis wir den richtigen Bus erwischten. Nach 5 Minuten Busfahrt waren wir denn auch angekommen. Erst schauten wir uns die Großsegler an, dann wurde die Meile erobert. Menschenmassen waren unterwegs! Etliche Getränke und Leckereien später machten wir dann alle so nach und nach schlapp.

„Wir machen jetzt den Abflug.“ hieß es dann und die Suche nach der richtigen Bushaltestelle ging wieder los….  

Zwischendurch wurde dann versucht, die Taxizentrale zu erreichen. (Schlau wie wir waren - und immer noch sind J -

hatten wir uns auf dem Hinweg die Telefonnummern notiert, die so auf den Taxis standen.)

Aber nachts um 2 auf der Kieler Woche sind auch die alle ausgebucht. Nach längerem Fußmarsch erreichten wir dann endlich eine Hauptstraße und dort fuhren doch tatsächlich Taxis mit leuchtendem Schild spazieren. Pumi und Olli warfen sich dann todesmutig auf die Straße und stoppten den ersehnten Wagen. Gleich darauf hielt auch ein zweiter an und wir konnten endlich Richtung Nordmarksportplatz fahren. Nach wirklich kurzer und sehr kostengünstiger Fahrt landeten wir wieder in der Campingreihe, wo dann noch ein Absacker genommen wurde.  

 

Dieser Abend hat uns, obwohl wir noch Tage später leiden mussten, sehr viel Spaß gemacht!!!

 

Samstagmorgen enterten wir dann das Flugfeld. Trotz aller Erwartungen hatten wir sehr viel Platz. Hätte jetzt noch der Wind mitgespielt, wir hätten wieder eine Tuchschlacht machen können. Aber aus Rücksicht auf das Material packten wir alle nicht allzu viel aus. Nach Aussage von Sven war der Veranstalter dennoch sehr zufrieden.

 

Gegen 17.00 Uhr wurde dann das Feld geräumt, da ein Hubschrauber, mehrere Fallschirmspringer und ein Segelflugzeug dort landen wollten. Nach ein paar Klönrunden und einem herrlichen Abendessen –nochmals Herzlichen Dank an meinen liebsten Chefkoch und seine Liebste- versuchten sich noch einige Unerschrockene am Großdrachenfliegen. Der Wind hatte nachgelassen und schlief dann fast ganz ein, was natürlich den Leutchen mit ihren Ballons zu gute kam.

 

Ach ja, eine merkwürdige Begegnung mit so einem Herrn  gab es dann auch noch….

Da oben noch ein wenig Wind war und Drachenflieger für ihr Leben gerne spielen, wurde am Abend noch schnell die beleuchtete Lynn-Box rausgelassen. Erst kam bei Sven der Anruf und dann der Herr selber. Er wäre vom Luftfahrtamt und der Drachen dürfe aufgrund vieler Vorschriften, die er uns sehr genau erläuterte, nach Sonnenuntergang nicht mehr fliegen… Marc war die ganze Zeit dabei, die Box einzuholen, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, es dauerte dem Herrn zu lange… Er ließ sich aber dann doch davon überzeugen, dass wir unser Vergehen eingesehen hätten und zog von dannen.

 

Wir haben ein herrliches Ballonglühen und ein Super-Feuerwerk erlebt. Natürlich, wie so oft, in der ersten Reihe.

 

Leider mussten wir uns um 00.15 Uhr verabschieden, da am Sonntag ein geschäftlicher Termin anstand. Schade auch.

 

Wenn wir denn dürfen, kommen wir im nächsten Jahr gerne wieder. Es war für uns ein rundum gelungenes Fest.

 

 

            Bilder findet Ihr hier